Frequently Asked Questions

vServer, Gameserver und Webspace Hilfe

vServer

    Wir bieten zurzeit Debian in den Versionen 9 und 10 an, sowie Ubuntu in den Versionen 19.10 und 20.04 LTS an.

    Unserer Server werden mit der Software Proxmox und der Virtualisierungstechnik LXC virtualisiert.

    Gerne kannst Du bei uns nachfragen, ob es möglich ist, Dein gewünschtes Betriebssystem zu integrieren. Bitte beachte, dass es technisch nicht möglich ist, Windows Server LXC zu virtualisieren.

    Grundsätzlich kannst Du alles auf den Servern installieren, was Du möchtest, solange es nicht gegen geltendes deutsches Recht und/oder unseren AGBs verstößt. Anwendungsgebiete wären zum Beispiel Discord-Bots, Cloudsoftware, eigen konfigurierte Game-Server und ähnliches.

    Für die Sicherheit des vServers ist grundsätzlich der Kunde verantwortlich. Alle Server von uns besitzen allerdings unseren Arbor Premium DDOS-Schutz.

    Hier ist eine unvollständige Liste an Sicherheitsmaßnahmen.


  • Ändern des SSH Ports (Klein, aber hilft)
  • Installieren von Sudo, Anlegen eines Nutzerkontos und Deaktivieren des root-SSH-Zugangs
  • Nutzen einer Public-Key-Authentifizierung bei SSH Verbindung
  • Regelmäßiges Installieren von (Sicherheits-)Updates
  • Informieren über entdeckte Sicherheitslücken und deren Fixes
  • Grundregel: Gebe jedem nur soviel Zugang wie Du brauchst!

  • Falls Du Fragen hast, kannst Du uns gerne eine Nachricht schreiben!

    Folgendes gilt für Debian und Ubuntu:


    Die vom Entwickler empfohlene Java-Version installierst Du mit apt install default-jdk. Dies installiert nach aktuellen Stand Java 11. Wenn Du eine bestimmte Version möchtest, wie zum Beispel Java 8, musst Du zunächst das OpenJDK-Repository einbinden. Um dies zu tun musst Du folgendes tun:


    Zunächst updaten wir die Paketquellen:

    apt update

    Dann installieren wir einige Abhängigkeiten, die den verschlüsselten Austausch ermöglichen:

    apt install apt-transport-https ca-certificates wget dirmngr gnupg software-properties-common -y

    Wir fügen nun den Publikkey der Repository ein:

    wget -qO - https://adoptopenjdk.jfrog.io/adoptopenjdk/api/gpg/key/public | sudo apt-key add -

    Nun fügen wir die Repository hinzu:

    add-apt-repository --yes https://adoptopenjdk.jfrog.io/adoptopenjdk/deb/

    Nun aktualisieren wir wieder unsere Paketquellen und installieren Java 8:

    apt update && sudo apt install adoptopenjdk-8-hotspot

    Jetzt überprüfen wir unsere Java-Version:

    java -version

    Der Befehl sollte folgendes so oder so ähnlich ausgeben:

    openjdk version "1.8.0_212" OpenJDK Runtime Environment (AdoptOpenJDK)(build 1.8.0_212-b04) OpenJDK 64-Bit Server VM (AdoptOpenJDK)(build 25.212-b04, mixed mode

    Wenn wir verschiedene Java-Versionen installiert haben, können wir die Standardversion mit folgenden Befehl auswählen:

    update-alternatives --config java

    Gebe dazu einfach den Befehl passwd NUTZER ein. Du wirst dann nach dem neuen Passwort gefragt. Beim Eingeben erscheinen keine Sterne oder ähnliches.

    Nutze dazu den Command apt update && apt install ufw.


    Mit dem Befehl ufw allow PORT kannst Du bestimmte Ports freigeben.

    Bitte gebe unbedingt mit dem Befehl ufw allow 22 den SSH Port frei (wenn Du ihn nicht geändert hast), bevor Du die Firewall mit dem Befehl ufw enable aktivierst.

    Individuellen Installations Service bieten wir nach Zeit unseres Teams an. Bitte bedenke, dass ggf. eine längere Wartezeit aufkommen kann.

    Dazu gibt es drei Befehle:


    Aktualisiert Deine Paketquellen:

    apt update

    Aktualisiert sämtliche Pakete:

    apt upgrade

    Aktualisiert das Betriebssystem:

    apt dist-upgrade

    Deinen vServer kannst Du per SSH erreichen.

    Wir empfehlen dazu auf Windows-Systemen den SSH-Client putty (https://putty.org). Du kannst dich dann mit den Nutzer root und dem Passwort, was im Kundeninterface angezeigt wird, anmelden.

    Auf Linux-Systemen kannst Du den Befehl ssh [email protected] nutzen.

    Bei Mac-Systemen öffnest Du das Terminal (gehe ins Launchpad und suche nach Terminal), gehst auf Shell>Neue entfernte Verbindung, klickst rechts auf das Plus und gibst dort die IP ein. Als Benutzer gebe wieder den Nutzer root an.

    Zurerst, lade Dir Putty runter und installiere es, wenn nicht schon getan.


    Dannach öffne Puttygen, welches mitinstalliert wurde. Gebe rechts unten statt 2048 4096 ein. Klicke auf "Generate". Bewege Deine Maus über die weiße Fläche, damit der Rechner zufallsgenerierte Zahlen erzeugt. Du kannst nun, was empfohlen ist, in "Key passphrase" ein Passwort für den Key einrichten. Bestätige dieses im Feld "Confirm passphrase". Dann, klicke auf Save private Key, und speichere ihn an einen Ort, wo Du ihn wiederfindest. Lasse den Key Generator geöffnet. Nun öffnest Du normal Putty, und legst Dir eine Session an. Das machst Du, indem du oben die IP eingibst, und dann im Feld unter "Saved Sessions" einen Namen dafür eingibst. Klicke nun auf Save. Wechsel nun links auf SSH>Auth. Wähle rechts unter "Private key file for authentication" mit "Browse" deine Keyfile aus, die wir gerade gespeichert haben. Wenn Du das getan hast, wechsel links wieder auf "Sessions" und klicke rechts auf Save.


    Nun müssen wir noch dem Server Deinen Public-Key bekannt machen. Logge dich per SSH normal in den Server ein und führe folgende Befehle aus:

    mkdir ssh

    cd ssh

    nano authorized_keys

    Kopiere nun aus dem Key Generator den Public Key, und füge ihn in Putty mit der rechten Maustaste ein. Speichere mit strg + o.


    Nun kannst Du Dich mit deinen Server per Key verbinden. Klicke in Putty einfach auf die Session doppelt, und Du verbindest dich. Du musst nur den Benutzernamen und evtl. dein festgelegtes Passwort für den Key eingeben.

    Mit Preset-Befehlen wird es Dir ermöglicht zum Beispiel einen Minecraft-Server vom Interface aus zu starten.

    Beispiel an einem Minecraft-Server:


    Möglichkeit 1:

    cd /home/MeinScript/ && ./mein-script.sh

    Möglichkeit 2:

    screen -S MeinScript /home/MeinScript/mein-script.sh

    Möglichkeit 3:

    cd /home/MeinScript/ && screen -S MeinScript java -Xms1024M -Xmx1024M -jar /home/MeinScript/spigot.jar

Gameserver

Zurzeit bieten wir Gameserver für die Spiele Minecraft und Terraria an. Weitere Gameserver für ARK, Garrys Mod und CS:GO sind in Arbeit!

Hier kommt es auf das Spiel an. Terraria unterstützt nach unserer Information keinen SRV-Eintrag, weswegen es nur durch einen normalen A Record möglich ist. Lege also eine Subdomain an, und lasse sie auf den Gameserver laufen. Deine User können den Server mit DEINEDOMAIN.de:PORT erreichen. Bei Minecraft geht es deutlich einfacher. Dafür musst Du nur einen sogenannten SRV-Eintrag anlegen. Gehe also in die DNS-Verwaltung Deines Anbieters, und lege erstmal eine Subdomain an, zum Beispiel mc. Lasse diese auf die Gameserver IP laufen. Wenn Du Cloudflare verwendest, stelle sicher, dass der Proxy aus ist. Dann lege einen SRV Eintrag an, und setze folgende Werte ein:

Grundsätzlich kannst Du jedes Modpack spielen, was auf Forge 1.12.2 und auf Forge 1.7.10 basiert. Die Modpacks Tekkit und Hexxit lassen sich ebenfalls direkt als Version auswählen. Lade Dein Modpack einfach per FTP in den Mods Ordner.

Bitte eröffne dazu ein Ticket in Discord oder schreib uns eine Mail.

Webspace

Klar. Die IP-Adresse des Servers findest Du in der Plesk Verwaltungsoberfläche.

Dazu hast du zwei Möglichkeiten. Einmal kannst Du dies über die Webspace-Konfiguration machen. Gehe dazu einfach in die Konfiguration, und dann links auf “Dateien”. Nun kannst Du in den Ordner “httpdocs” Deine Website hochladen. Alternativ kannst Du auch einen FTP-Client wie FileZilla oder WinSCP einrichten.

Das ist die Anzahl der Domains, die Du mit dem Webspace verbinden kannst. Beispiel anhand des Paketes “Webspace S”: Dort hast Du drei Domain-Slots. Heißt, Du kannst drei Domains mit Deinen Webspace verbinden. Diese können, müssen aber nicht das selbe anzeigen. Diese teilen sich aber die restlichen Eigenschaften, wie in diesem Fall der eine Gigabyte Speicher sowie die eine Datenbank.